Kulturkramkiste

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Aus eigener Feder | Kulturkram

Eine kleine Mystery-Geschichte

11. August 2018

Heute wieder mal etwas aus meiner Feder: ES erwacht
Eine kleine schaurige Geschichte aus dem Bereich Mystery…

Langsam war ES erwacht und ES wurde sich seiner Existenz bewusst. Tiefe Dunkelheit lag über
dem Labor, IHM war kalt und ES fühlte sich allein. Dann erkannte ES, dass ES lebte.
Wann war ES sich dieser Tatsache bewusst geworden?
ES erinnerte sich an eine Hand, eine faltige Hand, die zu einem Menschen gehörte, doch ES
wusste nicht, wessen Hand es war. ES wollte sich bewegen, seine Hand ausstrecken, aber aus
einem unerklärlichen Grund konnte ES dies nicht tun. Dann wurde IHM bewusst, dass ES keine
Hände hatte. Wieso? Warum hatte ES keine Hände? Alle Menschen hatten doch Hände. Sollte das bedeuten, dass ES kein Mensch war? Aber ES fühlte und dachte wie ein Mensch. ES wollte aus diesem Labor heraus, aber eine unsichtbare Begrenzung schien ES an diesen Ort
zu bannen.
Plötzlich hörte ES Schritte, die auf dem Gang hallten. Jemand kam, schloss die Tür auf und
betrat das Labor und dann sah es die faltige Hand. Der alte Mann beugte sich über ES, seine Augen erschienen IHM riesig groß. ES bekam Angst und wollte schreien, aber ES hatte keine
Stimme und blieb somit stumm. „Na, mein Kleines, wie geht es dir denn heute?“ die Stimme des
Mannes war leise und von einer Sanftheit erfüllt, hinter der sich etwas Dunkles verbarg. Seine
Stimme, ließ IHM einem Schauer über den Rücken laufen. ES fröstelte in dem Augenblick als
die Stimme des alten Mannes in SEIN nicht vorhandenes Ohr drang.

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